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Kirchenchor Hägendorf begrüsst zwei neue Sängerinnen

Der Kirchenchor Hägendorf-Rickenbach feierte seine 182. Generalversammlung heuer im Seniorenzentrum Untergäu. Nach dem Gottesdienst unter der Leitung von Pfarrer Peter Jäggi und einem feinen Mittagessen begrüsste Chorpräsidentin Irène Dietschi 34 Anwesende zum offiziellen Teil. Die GV war dieses Jahr von zahlreichen Ehrungen geprägt.

 

So wurden Andreas Meier (Tenor) und Rosa Niederberger (Sopran) für 25 Jahre Vereinsmitgliedschaft gewürdigt. Sie wünschte sich, sagte Rosa Niederberger - die älteste aktive Sängerin-, «dass Jan Thomer dem Chor viele Jahre erhalten bleibe.» Tatsächlich hat der 36-jährige Chorleiter und professionelle Sänger in seinem ersten Jahr mit seiener Leistung viele beeindruckt - nicht nur Sängerinnen und Sänger, sondern auch Gemeindemitglieder weit über Hägendorf und Rickenbach hinaus.

 

 

Für 40 Jahre geehrt wurde Elisabeth Scheiwiller (Alt), die für ihre langjährige Treue die bischöfliche Auszeichnung «Fidei ac meritis» (in Treue und Verdienst) erhielt. Zu dieser aussergewöhnlichen Auszeichnung gehört neben einer von Bischof Felix Gmür unterzeichneten Urkunde auch eine vergoldete Medaille.

 

 

 

 

Gar 50 Jahre Chorsingen konnte Marlis Loser feiern. Gleichzeitig wurde Marlis für ihren unermüdlichen Einsatz für das Notenarchiv gewürdigt, welches sie - tatkräftig unterstützt von ihrem Mann Paul - während 37 Jahren äusserst gewissenhaft geführt, stets erweitert und schliesslich digitalisiert hatte. Neu ist Vorstandsmitglied Romy Kündig für die Noten verantwortlich.

 

 

 

 Der Chor hielt nicht nur Rückschau, sondern blickte auch nach vorne. In Zukunft werde man vermehrt «in wechselnden Formationen, Kooperationen mit anderen Chören  und immer wieder mit verschiedenen Gastsängerinnen und - sängern in Projekten singen», sagte Irène Dietschi in ihrem Jahresbericht. «Es ist der Weg, den viele Kirchenchöre zurzeit gehen - um zu überleben, um sich zu erneuern.»  Um so mehr freuten sich die Anwesenden, auch zwei neue Mitglieder aufnehmen zu dürfen: Anastasia Starush und Karin Fritz. Erstere ist aus dem Krieg in der Ukraine geflüchtet, jetzt fasst sie im Gemeindeleben Hägendorfs Fuss.

Irène Dietschi