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Ralph Stelzenmüller - Dirigent und Chorleiter

Ralph Stelzenmüller wurde in Burghausen/Salzach geboren und studierte Orgel, Kirchenmusik und Chor- und Ensembleleitung an der Universität Mozarteum in Salzburg. In einem Aufbaustudium an der Schola Cantorum Basiliensis bei Jean-Claude Zehnder (Orgel/Cembalo) spezialisierte er sich auf Alte Musik. Ein Lehrauftrag für Musikgeschichte und Korreption führte ihn für drei Jahre an die Athanor Akademie für Theater. Neben seinen solistischen Tätigkeiten gilt seine besondere Aufmerksamkeit der Liedbegleitung und dem Continuospiel. Konzertreisen führten ihn durch ganz Europa und Südamerika, Wie z.B. Stationers' Hall (London), St. Cecilia-s Hall (Edinburgh), Triagonale (Klagenfurt), Insbrucker Festwochen der Alten Musik, Theaterfestval Impulse, oder St. Gallen Festival. Ausserdem arbeitete er mit Ensembles, wie The Consort of Musicke, Capriccio Basel, & Cetera. Mit seinem eigenen, 2005 gegründeten Ensemble Combassal und als Gastdirigent brachte Stelzenmüller u.a. viele Kantaten, Oratorien und Passionen Bachs, Opern und Kantaten von Händel und Purcells Musik für das Theater zur Aufführung. Seit vielen Jahren arbeitet er eng mit Künstlern wie Anthony Rooley, der Sopranistin Ulrike Hofbauer, oder dem Bariton Raitis Grigalis zusammen, mit dem er regelmässig konzertiert.

Von 2010 bis 2013 wirkte Ralph Stelzenmüller als Unversitätsorganist und Leiter des Chapel Choir an der Unversity of Aberdeen, wo er auch über die Entwicklung des Basso Continuo in England promoviert. Derzeit hat er dort auch einen Lehrauftrag für Basso Continuo und historische Aufführungspraxis und ist als Hauptorganist an St. Stephan Therwil tätig.

Ralph Stelzenmüller dirigiert den Kirchenchor Hägendorf-Rickenbach seit 2016

 

 

 Jonas Kissling, Organist

Jonas Kissling, Jahrgang 1983 , stammt aus Wangen bei Olten. Er begann als  Siebenjähriger mit Klavierunterricht und führte diesen weiter bis zur Matura. Während des Gymnasiums nahm er er gleichzeitig Orgelunterricht bei Hans Häusermann auf. Das Interesse an diesem Instrument rührte von den Stunden, die Jonas Kissling mit seinem Vater an der Orgel in Wangen bei Olten verbracht hatte. Schon Jahre zuvor hatte er seinem Vater daselbst beim Registrieren geholfen: Während Ruedi Kissling spielte, musster der Sohn an gewissen Stellen im Stück gewisse Register ein- oder ausschalten. So war es für Jonas Kissling ganz natürlich, dass er in die Fussstapfen seines Vaters getreten und ebenfalls Organist geworden ist. Es gefiel ihm, ein so ausladendes Instrument als Einzelperson zu «bedienen» und den grossen Kirchenraum mit Musik zu füllen, sei's im Gottesdienst oder spät nachts, ganz allein.

Mit 17 Jahren trat Jonas Kissling 2001 seine erste Organistenstelle an, als Hilfs-/Nebenorganist in Wolfwil. Nach der Matura 2002 nahm er weiter Orgeluntericht bei Hans-Ruedi von Arx,dem Organisten der Kirche St. Martin Olten. 2002 wurde Kissling Hauptorganist in der römisch-katholischen Kirche in Hägendorf, wo er die Gottesdienste samstags und sonntags bis 2016 musikalisch gestaltet hat. Seit 2002 ist er auch der Chororganist des Kirchenchores Hägendorf-Rickenbach, den er in den Proben und bei den Kirchenauftritten und Konzerten begleitet.Zuletzt vor allem an der cantars 2011 in der Stadtkirche Olten und an der pep-â - tête 2014 in der Kirche St. Martin, als die Chöre Wangen, Kappel und Hägendorf-Rickenbach gemeinsam aufgetreten sind.

Zurzeit interessiert er sich vor allem für die italienischen Meister des Frühbarocks, aber auch für französische und englische Kompnisten des späten 19. und 20. Jahrhunderts.

Hauptberuflich ist Jonas Kissling Archäologe und arbeitet zurzeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Archäologie im  NMB Museum Biel.